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FGFC-WAHLEN 2026: DIE MITGLIEDER HABEN ENTSCHIEDEN

Luxemburgweit einzigartiges Direktwahlmodell feiert erfolgreiche Premiere – 36 Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich dem direkten Votum der Mitglieder

Die ersten direkten statutarischen Wahlen in der Geschichte der FGFC sind abgeschlossen. Erstmals konnten sämtliche wahlberechtigten Mitglieder unmittelbar darüber entscheiden, wer sie während der kommenden fünf Jahre im Comité directeur vertreten soll.

Damit beschreitet die FGFC einen in der luxemburgischen Gewerkschaftslandschaft einzigartigen Weg: Sie ist die einzige Gewerkschaft des Landes, bei der sämtliche wahlberechtigten Mitglieder den Comité directeur unmittelbar und direkt wählen können.

Während gewerkschaftliche Führungsgremien üblicherweise im Rahmen von Kongressen, Delegiertenversammlungen oder anderen statutarischen Gremien bestimmt werden, hat die FGFC diese Entscheidung bewusst in die Hände ihrer Mitglieder gelegt.

 

Fast 40 Prozent beteiligen sich an der Premiere

1.785 von insgesamt 4.576 Wahlberechtigten haben ihre Stimme abgegeben. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 39,5 Prozent – rechnerisch nahezu jedem 2,5. wahlberechtigten Mitglied.

Für die FGFC ist dies eine erfolgreiche Premiere des neuen Wahlmodells. Die Abstimmung wurde vollständig als Briefwahl durchgeführt und fiel zudem in eine Periode zwischen Ferienzeit und Schulrentrée. Dass sich fast 40 Prozent der Wahlberechtigten an dieser ersten Direktwahl beteiligt haben, wertet die FGFC als klares Signal für das Interesse an unmittelbarer Mitbestimmung.

 

Wählen und selbst kandidieren

Das neue Modell stärkt jedoch nicht nur das direkte Wahlrecht. Jedes FGFC-Mitglied, das die statutarischen Voraussetzungen erfüllt, kann seine Kandidatur einreichen und sich selbst dem direkten Votum der Mitglieder für einen Sitz im Comité directeur stellen.

Bei dieser ersten Direktwahl machten 36 Kandidatinnen und Kandidaten von dieser Möglichkeit Gebrauch und bewarben sich um die insgesamt 27 Mandate.

Damit folgt die Reform einem einfachen demokratischen Prinzip: Die Mitglieder können unmittelbar wählen, selbst kandidieren und Verantwortung innerhalb ihrer Gewerkschaft übernehmen.

Für die FGFC ist diese Wahl deshalb mehr als ein neuer Wahlmodus. Sie ist die konkrete Umsetzung eines über Jahre vorbereiteten Reformprozesses mit dem Ziel, die Basis stärker einzubinden und die demokratische Legitimation der gewählten Gremien weiter zu stärken.

 

Neuer Comité directeur gewählt

Mit Abschluss der Auszählung stehen die 27 Mitglieder des neuen Comité directeur für die kommende fünfjährige Mandatsperiode 2026-2031 fest (in alphabetischer Reihenfolge):

  Kandidatinn/ Kandidat Listenplatz Stimmen

1

BREDEN Guy 3 1.306

2

DA SILVA Rafael  23 614

3

DE ABREU PAIS Tania*  /* /*

4

DE ANGELIS Frank  16 724

5

FERNANDES Rafael 24 605

6

FLENGHI Roland 19 662

7

FRISING Roby  13 758

8

GANSER Serge  21 641

9

GASPARRO Claudia  12 775

10

HANSEN Sandy  2 1.500

11

HATTO Steve  17 722

12

HINTERSCHEID Jill  25 536

13

KETTEL Lynn  4 1.178

14

KOB Myriam  6 1.086

15

KODERS Marie-Claude  7 987

16

MELONE Jos  20 662

17

MEYSEMBOURG Marc  15 746

18

MÜLLER Jean  /* /*

19

MÜLLER Jeff  10 813

20

MÜLLER Maryse  22 636

21

PÄTRAEL Liis  9 828

22

REUTER Claude  1 1.702

23

SADLER Jean  18 663

24

SCHICKES Théo  11 790

25

SCHOLZEN Isabelle  5 1.134

26

STOFFEL Frédéric  14 749

27

WOHL Franky  8 955
       

28

DE MICHELIS Pasquale  33  306

29

GRÜNEISEN Joseph 34  276

30

KLEIN Carlo  26  530

31

MOURA Rui  29  422

32

PESCAROLO Sven  31  359

33

RICCIARDELLI Giorgio  32  339

34

RULOT Éric  28  496

35

SCHMIT Éric  30  363

36

ZUCHELT Sam  27  512

/* Gemäß den Statuten und dem internen Regelwerk der FGFC galten diese Kandidaten als von Amts wegen gewählt. Da für ihre Wahl keine Abstimmung erforderlich war, werden für sie weder einer Rangliste noch Stimmenzahl ausgewiesen.

Alle detaillierten Informationen zu den Wahlergebnissen sind im Rapport du Bureau électoral transparent und vollständig einsehbar. (Zum Öffnen des Dokuments auf "Rapport du Bureau électoral" klicken.)

Die FGFC gratuliert den gewählten Mitgliedern und dankt allen 36 Kandidatinnen und Kandidaten für ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und sich dem direkten Votum der Mitglieder zu stellen.

 

Nächster Schritt: FGFC Symposium am 23. Oktober

Mit der Wahl des Comité directeur ist die erste Etappe der statutarischen Neuwahlen abgeschlossen. Am 23. Oktober 2026 tritt der neu gewählte Comité directeur im Rahmen des FGFC-Symposiums zusammen und wählt aus seiner Mitte die sieben Mitglieder des Bureau exécutif für die kommende fünfjährige Mandatsperiode.

Im Anschluss steht beim Symposium „Quo vadis, Gemengesecteur?“ eine Table ronde mit Minister für innere Angelegenheiten Léon Gloden, Digitalisierungsministerin Stéphanie Obertin und SYVICOL-Präsident Emile Eicher im Mittelpunkt. Moderiert wird die Debatte über die Zukunft und die Herausforderungen des kommunalen Sektors von Céline Eischen. Die offiziellen Die Einladungen mit allen weiteren Details folgen zeitnah.

Das neue Wahlmodell verbindet dabei zwei Ebenen demokratischer Legitimation: Die Mitglieder wählen unmittelbar ihren Comité directeur – der gewählte Comité directeur bestimmt anschließend das Bureau exécutif.

Die FGFC bedankt sich bei allen Mitgliedern, die sich an dieser ersten Direktwahl beteiligt haben, sowie bei allen Personen, die zu ihrer ordnungsgemäßen Organisation und Durchführung beigetragen haben.

Mitbestimmung wird damit nicht nur eingefordert – sie wird innerhalb der FGFC gelebt.

Mitgeteilt von der FGFC - Gewerkschaft vum Gememgepersonal
Kommunal Identitéit - Partizipativitéit - Proaktivitéit
Fenningen, den 26. September 2026